Der Masters Chair von Philippe Starck und Eugeni Quitllet für Kartell ist ein Entwurf, der seinen Klassiker-Status nicht durch das Alter belegt, sondern durch seine Genealogie. Die Rückenlehne des 2010 entwickelten Stuhls vereint die Silhouetten dreier Ikonen des 20. Jahrhunderts: die Serie 7 von Arne Jacobsen, den Tulip Armchair von Eero Saarinen und den Eiffel Chair von Charles und Ray Eames. Alle drei bleiben erkennbar, keiner dominiert. Das Ergebnis ein eigenständiger Entwurf mit sichtbarem Bekenntnis zur Designgeschichte.
Die Rückenlehne ist das eigentliche Gestaltungszentrum des Stuhls. Drei ineinandergreifende Kurvenverläufe bilden ein grafisches Geflecht, das die Form prägt und den Masters auf den ersten Blick unverwechselbar macht. Der Rahmen ist aus recyceltem Technopolymer gefertigt, einem robusten Kunststoff mit matter, angenehm anzufassender Oberfläche. Der Stuhl ist leicht, stapelbar und für den Innen- wie Außenbereich geeignet.
Der Good Design Award 2010 und der Red Dot Award Best of the Best 2013 bestätigen: Der Masters Chair ist ein Stuhl, den man trotz seines jungen Alters bereits heute zu den Klassikern zählen kann.
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