LC4 Corbusier Liege von Cassina

LC4 Corbusier Liege von Cassina

Die Gruppe der LC Möbel ensteht 1928 in Zusammenarbeit zwischen Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand und wird von Cassina exklusiv in der Kollektion „I Maestri“ produziert.

LC4 gilt als die perfekte Liege

…und bietet einen einzigartigen Komfort: Die Balance zwischen geometrischer Klarheit und ergonomischer Bauweise stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Seine Entspannung steht im Vordergrund, was das folgende Zitat von Charlotte Perriand auf den Punkt bringt: „Ich stellte mir einen einfachen, müden Soldaten vor, der sich auf den Rücken legt, die Füße hoch an einen Baum lehnt und den Rucksack unter den Kopf legt.

LC4 Liege von Cassina

Liege LC4. Bild: Cassina.it

Der geschwungene, verchromte Rahmen ruht auf einem schwarzen Untergestell und trägt die gepolsterte Auflage, wahlweise erhältlich mit einem Bezug aus Kuhfell, Leder oder Canvas. Die gepolsterte Nackenrolle lässt den Kopf entspannt ruhen. Entstanden ist die Liege für den Pariser Herbstsalon 1928, wo sie für Aufruhr sorgte.

Größere Bekanntheit erlangte LC4 ab 1965, als Cassina die Exklusivrechte für diesen und drei weitere Entwürfe von Le Corbusier, Jeanneret und Perriand erwarb und in Serie produzierte. Mit wachsendem Erfolg des italienischen Traditionsunternehmens erlangte auch die Liege Weltruhm und den Status einer der größten Ikonen des modernen Möbeldesigns.

Die Möbel wie auch die Architektur von Le Corbusier stoßen in ihrer Entstehungszeit auf wenig Gegenliebe. Heute schmücken sie zahlreiche Privathäuser, Büros und Hotels und stehen für zeitlosen Chic und unverwüstliche Qualität.

Original gegen Kopie

Möbelklassiker wie die LC-Serie sind häufig kopierte Meisterwerke. Herausragendes Design und hohe Materialqualität haben ihren Preis. Dass trotz des geltenden Urheberrechts Kopien den Markt überschwemmen, mag seinen Grund in der hohen Nachfrage haben. Es gibt jedoch ein paar gute Argumente für das echte Designerstück: Optisch kann der Laie die Kopie meist nicht vom Original unterscheiden. Doch die meisten Plagiate bergen böse Überraschungen. Billig produziertes Stahlrohr wird schon nach kurzer Zeit brüchig, minderwertige Stoffe zeigen schnell Gebrauchsspuren und die Verarbeitung des Produktes lässt mitunter sehr zu wünschen übrig. Wenn das billlig erstandene vermeintliche Designerstück dann auf dem Sperrmüll landet, war der Preis letztlich noch zu hoch.

Cassina versieht alle Möbel aus der Reihe „I Maestri“, zu denen auch die Entwürfe des Trios Le Corbusier / Pierre Jeanneret / Charlotte Perriand gehören, mit einer Gravur: das Emblem von Cassina und der Kollektion, die genaue Bezeichnung des jeweiligen Modells, eine fortlaufende Seriennummer und die Signatur der Designer. Die Prägung befindet sich immer an der der gleichen Stelle – bei den Sofas und Sesseln seitlich an der Unterseite des verchromten Rahmens und bei der Liege an der Unterseite des Chromgestells am Kopfende.

Auch der Grifftest bei der Auflage kann ein Plagiat entlarven: Die Lederqualitäten der Imitate sind oft steif und spröde. Das Leder beim Original ist weich und man fühlt schon beim Anfassen die hohe Qualität.

Wer einen Möbelklassiker kauft, muss selbst entscheiden, ob er die günstigere Kopie dem teuren Original vorzieht. Auf jeden Fall wird er am Original mehr Freude haben, denn Materialqualität, Lebensdauer und Wertbeständigkeit sprechen für sich, ebenso der Kundenservice, den die Hersteller bieten. Wenn Sie Wert auf das Original legen, sollten Sie bei günstigen Angeboten, vor allem im Internet, Vorsicht walten lassen.

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