Wie wollen wir 2026 wohnen? Die aktuellen Wohntrends fallen deutlicher aus denn je: wertig statt beliebig, ruhig statt nervös, persönlich statt austauschbar. Nach Jahren von Minimalismus & grauen Standards auf der einen und bewusstem Maximalismus auf der anderen Seite verschiebt sich der Fokus spürbar. Designermöbel sollen nicht mehr nur gut aussehen und einen definierten Stil zum Ausdruck bringen, sondern eine klare Haltung zeigen: zu Materialität, Nachhaltigkeit, Komfort und Individualität.
Gleich mehrere Strömungen prägen diese Entwicklung:
Sustainable Luxury: Wohntrends 2026 mit nachhaltigem Luxus
Hochwertige Designmöbel werden zunehmend als langfristige Investition verstanden. Massivholz, sorgfältig verarbeitete Furniere, langlebige Polsterstoffe und reparaturfreundliche Konstruktionen lösen den Gedanken vom Wegwerfprodukt ab. Transparente Herkunft, Handwerk und „Made in Europe“ gewinnen an Bedeutung – Möbel sollen Patina entwickeln dürfen, statt nach wenigen Jahren ersetzt zu werden.
Tische mit Charakter
Ein konsequentes Beispiel für diesen nachhaltigen Luxus sind Massivholzmöbel von Janua. Die Manufaktur aus Bayern vereint seit 20 Jahren Handwerk und Design, Tradition und Innovation, Langlebigkeit und Trends.
Esstisch Basket - Symbiose aus Holz und Metall | ph. credit: Janua Möbel
Jeder Tisch ist ein Unikat und wird mit der Zeit schöner, statt zu altern. Die Kombination von Holz und Stahl oder Naturstein bedient dabei keine kurzlebigen Trends - vielmehr bringt sie das Zusammenspiel der Materialien in einem stimmigen Interieur auf den Punkt. Die aktuelle Kooperation mit dem Farbspezialisten Schotten & Hansen bietet zudem die Möglichkeit, das Farbkonzept eines ganzen Raumes in einzelnen Möbelstücken aufzunehmen und so eine Symbiose zu schaffen, die ihresgleichen sucht.
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Quiet Luxury statt lauter Inszenierung
Statt plakativem „Look-at-me-Design“ dominieren ruhige, architektonische Kompositionen aus Sideboards, Regalen, Tischen und Stühlen, Sofas und Sesseln. Klare Linien, präzise Proportionen und fein abgestimmte Farbpaletten erzeugen eine Atmosphäre von stiller Wertigkeit. Farben wie Greige, warme Sand‑ und Steintöne, gedämpfte Braunschattierungen und tiefes Nachtblau oder sattes Grün wirken wie ein optischer Filter: weniger Reiz, mehr Ruhe.
Kastenmöbel mit architektonischer Ruhe
Die Möbel von Kettnaker übersetzen diese ruhige, architektonische Haltung im Raum. Mit maßgefertigten Sideboards, Regalen und Mediamöbeln inszeniert der westfälische Hersteller Farbe, Material und Struktur zurückhaltend, aber höchst präzise.
Sideboard Case in Moosgrün | ph. credit: Kettnaker
Die neue Kollektion setzt auf dezente Designs mit Oberflächen aus hochwertigen Lacken, Hölzern, Aluminium und Keramik - ideal für eine unaufdringliche, hochwertige Anmutung mit maximaler Funktionalität.
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Curved Furniture & Soft Maximalism
Die Strenge früherer Minimalismus‑Jahre wird gezielt gebrochen. Sofas, Lounge Chairs und Dining‑Stühle bekommen immer weichere Kanten, organische Radien und skulpturale Volumen. Statt „alles weiß und glatt“ setzt der neue Soft Maximalism auf wenige, bewusst gesetzte Key‑Pieces mit Charakter: ein markanter Sessel, ein komfortabler Esszimmerstuhl, ein organisch geformtes Sofa – kombiniert mit Textilien und Teppichen, die Tiefe und Gemütlichkeit erzeugen, ohne den Raum zu überladen.
Skulpturale Sitzmöbel mit Lounge-Komfort
Leya Rocking Chair | ph. credit: Freifrau
Sofa Mia | ph. credit: Freifrau
Sessel Leya Lounge | ph. credit: Freifrau
Beispielhaft für organische Formen im Bereich Dining & Lounge sind die Stühle und Sessel der Freifrau Manufaktur. Ihre skulpturalen Rundungen und Materialkompositionen sind perfekte Beispiele für den neuen Soft Maximalism. Die sanft geschwungenen, gepolsterten Möbel wirken unaufdringlich und bieten den Komfort einer Lounge am Esstisch und im Wohnzimmer.
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Taktile Materialien & Haptik
Was man sieht, soll man auch spüren. Geölte Holzoberflächen, strukturierte Lacke, gewebte Stoffe, Bouclé, Wolle und weiche Veloursstoffe spielen 2026 eine Hauptrolle. Sie holen die Sinnlichkeit zurück ins Wohnen: Man will über die Tischkante streichen, sich in den Stoff eines Sessels setzen, barfuß über den Teppich gehen. Haptik wird zum zentralen Qualitätsmerkmal – gerade im High-End-Bereich.
Polsterstuhl Nana mit Esstisch Basket | ph. credit: Freifrau
New Neutrals & Blautöne
Farblich verabschieden sich viele Marken von kühlen, anonymen Grau‑Welten. Stattdessen kommen „New Neutrals“ ins Spiel: warme Beige‑, Sand‑ und Steintöne, zarte Greiges, gebrochene Weißtöne mit einem Hauch Wärme. Ergänzt werden sie von kräftigeren, aber gedeckten Akzenten – vorneweg Blau in all seinen Facetten: von rauchigem Denim über Tintenblau bis zu satten Petrolnuancen, die besonders mit Massivholz und dunklen Metallen harmonieren.
Sessel Connect | ph. credit: Muuto
Sofa Rest | ph. credit: Muuto
Sessel Doze | ph. credit: Muuto
Das neue skandinavische Design spiegelt sich in Kollektionen wie Muuto wider. Der dänische Hersteller übersetzt die neuen Farbwelten in modulare Sofas, leichte Sessel und Beistelltische mit klaren Linien und weichen Kanten. Warme Neutraltöne, sanftes Blau und unkomplizierte Formen machen es leicht, Wohn- und Arbeitsbereiche flexibel zu zonieren, ohne die Ruhe im Raum zu stören
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Flexible Wohnzonen & hybride Räume
Der Wohnraum bleibt multifunktional. Esstische fungieren als Arbeitsplätze, Sofalandschaften werden zum Treffpunkt für Familie, Freunde und hybride Meetings. Entsprechend gefragt sind modulare Sofas, variable Tische und Systemmöbel, die sich an veränderte Lebenssituationen anpassen lassen – statt starren, einmal festgelegten Lösungen.
Bewusst akzentuieren statt dekorativ überladen
Accessoires, Teppiche und Leuchten werden nicht abgeschafft, sondern bewusster eingesetzt. Ein großformatiger Teppich, eine skulpturale Pendelleuchte oder eine besondere Tischleuchte reichen oft aus, um eine Zone zu definieren. Die Devise: lieber wenige, hochwertige Stücke, die Materialität und Möbel inszenieren, statt dekorative Überfüllung.
Polsterstuhl Grace, Esstisch Basket | ph. credit: Freifrau
Fazit: Design, das bleibt – und weitergegeben wird
Wer sich heute für hochwertige Designermöbel entscheidet, investiert nicht nur in einen Look, sondern in Alltagstauglichkeit, Komfort und eine Einrichtung mit Haltung. Möbel, die sorgfältig gefertigt sind, Patina entwickeln dürfen und sich flexibel an neue Lebenssituationen anpassen, begleiten uns über viele Jahre.
Und weil hochwertiges Design lange hält, spielen gebrauchte Designermöbel und Second‑Hand‑Stücke eine immer größere Rolle – gerade, wenn Nachhaltigkeit mehr sein soll als ein Schlagwort. Genau hier setzt used‑design an. Auf der bekannten Plattform finden Sie sorgfältig ausgewählte, gebrauchte Designermöbel, die bereit sind für ihr zweites Leben. So wird aus jedem Stück ein langfristiger Begleiter, der Werte weiterträgt.
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Titelbild: Einrichtungstrends 2026 | ph. credits Freifrau, Janua-Möbel, Kettnaker, Muuto