Möbeldesign im Wandel – die 1940er Jahre

April 16, 2020 von Heike Ladendorf in Wohnen & Einrichten

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Der Zweite Weltkrieg brachte das Leben der Menschen weltweit durcheinander. Not, Hunger und Vertreibung bestimmten das Leben vor allem im Europa der frühen 1940er Jahre. Viele der bedeutenden Entwürfe des Jahrzehnts, die wir noch heute kennen, entstanden in den Vereinigten Staaten oder in Skandinavien. Charles und Ray Eames, Isamu Noguchi, Hans J. Wegner oder Nisse Strinning uvm. trafen mit ihren Arbeiten den Nerv der Zeit.

Die Möbel der 1940er Jahre waren vor allem praktisch. Form und Funktion mussten die Bedürfnisse einer ganzen Nachkriegsgeneration erfüllen. Das Mid-Century-Design erreichte seinen Höhepunkt in den späten 1940er und 1950er Jahren. Die Funktionalität der Möbel stand wieder im Vordergrund. Sanfte Rundungen und organische Formen zeigten sich in Tischen, Stühlen und Sofas. Neben Holz kamen Metall und nun auch Kunststoff zum Einsatz.

Carl Hansen Walnut Chair von Hans J. Wegner
Bild: Carl Hansen & Son

Viele Entwürfe, die zunächst als günstige Möblierung in der Zeit des Wiederaufbaus gedacht waren, konnte sich allenfalls eine gehobene Mittelschicht leisten, womit sich zum zweiten Mal nach dem Bauhaus die Idee, gutes Design für viele Menschen zugänglich und erschwinglich zu machen, als kaum realisierbar zeigte.

Bedeutende Entwürfe der 1940er Jahre

Designikonen – diese Möbelklassiker sollten Sie kennen

Die großen Entwürfe des 20. Jahrhunderts können Bücher füllen. In unserer Rubrik Möbelklassiker stellen wir diese Designikonen und ihre Schöpfer vor. Von A wie Adjustable Table bis Z wie Zig Zag Chair lernen Sie hier die schönsten Möbel, ihre Designer und die Hersteller kennen, die diese Ikonen bis heute produzieren.

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