Farbkonzepte: Diese Stoffe und Leder passen gut zu Ihrem Holztisch

Juni 4, 2020 von Heike Ladendorf in Wohnen & Einrichten

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Esstische aus Massivholz werden immer beliebter. Holz hat eine besondere Ausstrahlung. Als Naturmaterial verfügt es über eine schöne Haptik und Ausstrahlung – so hat jeder Massivholztisch seine ganz spezifischen Merkmale von der Färbung über die Maserung bis zu Ästen und Einschlüssen. Mit unseren Farbkonzepten zeigen wir Ihnen, welche Stoff- und Lederfarben besonders gut zu Ihrem Holztisch passen.

Nussbaum

Farbkonzept Nussbaum mit Stoffen und Ledern in Natur- und Brauntönen
Farbkonzept I: Braun und Beige bis zu dezentem Cognac harmonieren mit dem rötlich-braunen Nussbaum.

Das braune Holz ist lebhaft strukturiert und hat eine hohe Festigkeit. Unser Farbkonzept I zeigt, dass satte Beigetöne ebenso mit dem Holz harmonieren wie Mattorange oder Braun. Die Stoffe und Leder dürfen glatt oder strukturiert sein. Je nachdem, ob eine harmonische Einheit geschaffen werden soll oder ein Kontrast, empfehlen wir Stühle oder Polstermöbel in einem ruhigen Beige oder Braun bzw. einem satten Cognacton zu wählen.

Farbkonzept Nussbaum mit Stoffen und Ledern in Grautönen
Farbkonzept II: Grautöne setzen einen kontrastreichen, aber dennoch ruhigen Kontrapunkt zum Holz.

Farbkonzept II setzt auf den Kontrast. Die graue Farbpalette hebt sich von diesem etwas helleren Nussbaumexemplar ab und schafft zugleich Ruhe. Auch hier bieten sich glatte und strukturierte Materialien gleichermaßen an. Steht der Nussbaumtisch auf einem Holzboden, kann das Grau von Stühlen und Polstermöbeln harmonisierend wirken.

Eiche

Farbkonzept Eiche mit Stoffen und Ledern Beigetönen
Farbkonzept III: Stoffe und Leder in Beige und Hellbraun harmonieren mit der stark strukturierten Eiche.

Die beliebte Eiche mit ihrer grün-gelblich bis rötlich-grauen Färbung bietet viele Kombinationsmöglichkeiten. In unserem Farbkonzept III hat das Holz einen satten Ton. Hier bieten sich harmonisierende, zurückhaltende Stoffe und Leder an. Creme und helles Beige wirken ausgleichend. Auch ein helles Braun passt sehr gut zu dem strukturierten Holz.

Farbkonzept Eiche mit Stoffen und Ledern Rottönen
Farbkonzept IV: Rot- und Rosttöne wirken lebendig in Kombination mit dem hellen Holz.

Die hellere, gelbliche Färbung der Eiche im Farbkonzept IV hat uns zu roten Farbtönen als Kontrast greifen lassen. Von Orange über Rot bis Rostbraun lassen sich Akzente setzen, die im Zusammenspiel mit der geölten Holzoberfläche eine große Lebendigkeit erzeugen.

Ulme

Farbkonzept Ulme mit Stoffen und Ledern Braun- und Beigetönen
Farbkonzept V: Zur stark strukturierten, rötlich schimmernden Ulme passen Naturtöne von Senf bis Rostbraun.

Um das gelblich-rötliche Holz der Ulme (auch Rüster genannt) gut in den Wohnraum zu integrieren, bieten sich warme Farbtonkombinationen an, die auch in Verbindung mit silberfarbenem oder verchromtem Metall toll aussehen. Für unser Farbkonzept V haben wir eine Farbpalette ausgewählt, die von Senfgelb bis Rostbraun reicht und die einzigartige Maserung des Holzes unterstreicht.

Brandeiche

Farbkonzept VI: Von Graublau über Türkis bis Pastellgrün: Das schwarze Holz verträgt einen farbigen Kontrast.

Bei der Brandeiche wird das Holz durch Köhlen, also Abbrennen, nahezu schwarz. Zu dieser faszinierenden Oberfläche sind fast alle Kombinationen möglich: zum Beispiel die eher kühle Variante aus Blautönen wie in unserem Farbkonzept VI oder klassisch mit Grau ohne Beigeanteil.

Kombination verschiedener Hölzer

Die vorgestellten Farbkonzepte lassen sich natürlich auch auf den Bodenbelag übertragen. Ein Teppich in der richtigen Farbe kann viel zur harmonischen Gesamtwirkung des Raumes beitragen. Bei Holzböden sollte man darauf achten, Holzmöbel auszuwählen, die zueinander passen.

Zu den beliebtesten Dielen- und Parketthölzern zählen Eiche, Buche, Ahorn und Nussbaum. Durch ihre unterschiedlichen Färbungen und Maserungen passen einige Hölzer besser zueinander als andere. Zu einem Buchenparkett passt in aller Regel ein Tisch aus Ulme. Nussbaum und Wengé lassen sich ebenso gut kombinieren wie Eiche und Teak. Wenn Sie einen hochwertigen Esstisch kaufen wollen, lassen Sie sich bei Ihrem Fachhändler ein Holzmuster mitgeben, das Sie zu Hause auf den Boden legen oder an vorhandene Möbel halten können. So sehen Sie am besten, ob das Holz Ihrer Wahl auch in Ihre Wohnung passt.

Übrigens: Für naturbelassene Holzmöbel mit Ästen und Einschlüssen, oft „rustikal“ genannt, wird bei der Verarbeitung mehr vom Stamm genommen als bei der eher gleichmäßigen Manufakturausführung. Für diese wird weitaus mehr Holz benötigt, da Unebenheiten und Äste nicht verwendet werden. Eine rustikale Ausführung spart also Ressourcen und verleiht dem Möbelstück darüber hinaus eine individuelle Optik.

Tipp: Oft hilft ein Teppich unter dem Tisch, um einen weicheren Farbübergang zu schaffen oder eine optisch abgegrenzte Insel im Raum zu bilden.

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