Schöner wohnen in Krisenzeiten – unsere Einrichtungstipps für Ihr Zuhause

März 26, 2020 von Heike Ladendorf in Wohnen & Einrichten

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Wer hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass ein winziges Virus unser aller Leben in kürzester Zeit so drastisch zu verändern imstande ist, dass die Welt eine in der Form noch nie dagewesene Zäsur erlebt? Das Corona-Virus hat uns fest im Griff. Öffentliches Leben findet fast nicht mehr statt, Kontaktverbote und lokale Ausgangssperren zwingen auch die Letzten, sich überwiegend in ihrer Wohnung aufzuhalten. Wir möchten, dass Sie sich gerade jetzt zu Hause wohl fühlen. Darum geben wir Ihnen Tipps, wie Sie in Krisenzeiten schöner wohnen können.

Wer sein Zuhause nicht mehr verlassen darf, verspürt vielleicht das Bedürfnis aufzuräumen, umzugestalten und für Veränderungen zu sorgen. Sicher ist das in Zeiten, in denen die meisten Geschäfte geschlossen sind, schwierig, aber es lässt sich jetzt aus dem schöpfen, was vorhanden ist. Vom Aufräumen und Ausmisten bis zum Umstellen von Möbeln gibt es einige Möglichkeiten, für frischen Wind zu sorgen. Das lenkt ab und das Ergebnis kann dazu führen, dass man die viele Zeit sogar ganz gern zu Hause verbringt.

Gut arbeiten im Homeoffice

Arbeiten Sie zurzeit im Homeoffice? Nicht jeder verfügt zu Hause über einen ruhigen Ort, an dem er konzentriert arbeiten kann.

roomido DIY, Schreibtisch in der Wandnische
roomido DIY, Schreibtisch in der Wandnische, Foto: Little Greene

Schaffen Sie sich eine Nische. Der Arbeitsplatz sollte groß genug sein, um Laptop oder PC, Tastatur, Unterlagen u.a. aufzunehmen. Tageslicht ist gut, eine Schreibtischleuchte unverzichtbar. Falls Sie keinen Bürostuhl haben, wählen Sie, wenn vorhanden, einen Arbeitsstuhl in ausreichender Höhe, damit Sie nicht verspannen.

Und nach getaner Arbeit: Machen Sie die nach Möglichkeit die Tür zu, damit Sie auch abschalten können. Wenn Ihr Arbeitsplatz z.B. im Wohnzimmer ist, raten wir dazu, mobile Arbeitsutensilien wegzuräumen, damit Ihr Wohnraum dann auch wieder zur privaten Zone wird. Auch ein Paravent kann den Bereich Arbeiten vom Bereich Wohnen optisch abtrennen.

Misten Sie mal wieder richtig aus

Aufgeräumter Kleiderschrank
Ein aufgeräumter Schrank lässt aufatmen.

Wir kennen das alle: Im Laufe der Zeit sammelt sich viel an. Fest steht: Wer sich von überflüssigen Dingen trennen kann, fühlt sich leichter. Schaffen Sie Platz, sortieren Sie zum Beispiel Bücher, Krimskrams und Kleidung aus. Das alles lässt sich auf dem Flohmarkt verkaufen, wenn die Krise überstanden ist. Büchereien und Antiquariate oder die sozialen Kaufhäuser freuen sich dann über Spenden.

Sorgen Sie für Veränderung

Vielleicht haben Sie sich ja bereits im Baumarkt mit Arbeitsmaterialien zum Renovieren eingedeckt. Viele Märkte bieten aber auch die Möglichkeit, Farbe und Material online zu bestellen. Eine frisch gestrichene Wand kann einem Raum ein neues Gesicht verleihen.

Bunt gestrichene Wand mit bemalten Blumentöpfen im Regal
Blumentöpfe lassen sich mit Farbe bunt bemalten – das ist auch eine tolle Beschäftigung für Kinder!

Ändern Sie ruhig einmal wieder die Deko, schließlich ist Frühling. Haben Sie noch farbenfrohe Kissen und Plaids im Schrank? Dann raus damit! Mit Pflanzen holen Sie die Natur nach drinnen. Fotos von Ihren Lieben, die Sie zurzeit vielleicht nicht sehen dürfen, schaffen ein bisschen Nähe. Und im Internet gibt es viele tolle diy-Ideen, die für frischen Wind sorgen.

Die ganz Aktiven überdenken vielleicht auch ihre Möblierung. Unser Grundriss-Beispiel zeigt, wie sich allein durch Umstellen der Möbel und Ergänzung von Leuchten oder Deko ein ganz neues Bild ergibt.

Mit Roomle erstellter Grundriss eines Wohn- und Esszimmers
vorher
Mit Roomle erstellter Grundriss eines Wohn- und Esszimmers
nachher

Die perfekte Möblierung eines Raumes ist eine große Herausforderung. Selten bietet sich nur eine Lösung vorhandene Möbel zu stellen. Oft gibt es verschiedene Varianten, die zu einem guten Ergebnis führen. Wenn ein Raum eingerichtet oder die Möblierung umgestellt wird, sollte man immer die räumlichen Gegebenheiten und Voraussetzungen berücksichtigen. Wo sind TV-Anschlüssen und Steckdosen? Wo ist der Lichteinfall durch Fenster am stärksten? Und wie wirken sich die Lebensgewohnheiten auf die Möblierung aus?

Zur ersten Grundrissvariante hat die zweite Möblierung einige Vorteile. 
Durch das Stellen der Polstermöbel in der Raummitte werden die Bereiche Wohnen und Essen optisch getrennt, es entstehen Wohninseln. 
Auf das Sideboard mit TV scheint das Sonnenlicht nun nicht mehr direkt, Spiegelungen werden vermieden. Das Stellen des Regals in der Nähe des Esstisches bietet Stauraum für Geschirr und Gläser direkt am Platz. Die Stehleuchte am Sessel stellt eine zusätzliche Lichtquelle dar, denn indirektes Licht an verschiedenen Stellen sorgt für Behaglichkeit. Ein Teppich unter dem Sofa setzt nicht nur optisch einen Akzent, sonder sorgt für eine zusätzliche Schalldämmung. Der Schreibtisch in der Nische wird zusätzlich mit einem Paravent abgetrennt, so dass der Arbeitsbereich klar vom restlichen Raum gelöst wird. Und mit ein paar Grünpflanzen wirkt der ganze Raum lebendiger.
Tipp: Achten Sie beim Hängen von Bildern auf die richtige Höhe. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „Ein schönes Zuhause – so vermeiden Sie klassische Einrichtungsfehler

Belohnen Sie sich und Ihr Zuhause

Natürlich bangen jetzt viele Menschen um ihre Existenz, das Geld wird knapper und wir überlegen zweimal, welche Ausgaben wir in naher Zukunft tätigen möchten. Wer beim Möbelkauf sparen, aber nicht auf gutes Design und Qualität verzichten will, sollte sich einmal die Internetplattform used-design ansehen. Dort stehen über 6.000 gebrauchte und neuwertige Designernmöbel zur Auswahl, die zu teils stark reduzierten Preisen angeboten werden.

Sessel Lucky von Brühl

Brühl Schaukelsessel Lucky aus grauem Stoff

Angebot ansehen

Esstisch AXIS von ASCO

ASCO runder Esstisch AXIS aus Nussbaum Satin

Angebot ansehen

Sofa Moov von Cassina

Cassina Sofa Moov in grauem Stoff

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Machen Sie Ihre Möbel zu Geld

Nicht nur Fachhändler, sondern auch Privatpersonen haben die Möglichkeit, gebrauchte Markenmöbel auf used-design zu verkaufen. Das geht ganz einfach und sorgt für Liquidität.

used-design
Die used-design Plattform steht auf allen Devices zur Verfügung und ist auch in den sozialen Netzwerken aktiv.

Die Gebühren für ein Angebot sind mit 19,- bis 69,- € moderat, Sie erreichen potentielle Käufer im gesamten deutschsprachigen Raum und mit unserem Kooperationspartner Anyvan lässt sich der Transport unkompliziert organisieren. In unserem Blogpost „So verkaufen Sie Ihre Möbel erfolgreich online“ verraten wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein erfolgreiches Angebot erstellen können.

#stayathome

Vielleicht der Hashtag der Stunde, denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann das Eindämmen des Virus gelingen.

Das 21. Jahrhundert bietet so viele Möglichkeiten der Ablenkung. Neben Lesen, Handarbeiten oder Aufräumen und Renovieren ist das Internet zurzeit ein echter Segen. Räumliche Entfernung muss nicht zwangsläufig Einsamkeit bedeuten. Wenn Ihre Eltern oder Großeltern über einen internetfähigen Rechner, ein Tablet oder Smartphone verfügen, können Sie sich über Videoanrufe wenigstens gefühlt nahe sein. Auch virtuelle Treffen mit Freunden lassen sich über Apps wie Zoom online organisieren: Selbst dann, wenn jeder allein in seiner Wohnung ist, entsteht über den Bildschirm ein Miteinander und man kann die auferlegten Einschränkungen für eine Weile fast vergessen. Im Netz gibt es viele tolle Anregungen zum Basteln, und Gesellschaftsspiele in der Wohngemeinschaft bringen auch in Krisenzeiten Spaß.

Bleiben Sie zu Hause, bleiben Sie gelassen und bleiben Sie gesund.

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